Wirklich war unsere Reise1351Hedwig Kappeler unternahm im Juli 1897 eine Reise zusammen mit Johanna Spyri und dem Ehepaar Feddersen aus Leipzig. Erwähnt werden in der Korrespondenz die Destinationen Nürnberg, wo man sich treffen wollte und vor allem Zell am See ("dort war's wirklich am Schönsten", s. JS30). Während Johanna Spyri und Hedwig Kappeler gegen Ende Juli wieder in die Schweiz zurückreisten, blieben Helga Feddersen und ihr Mann noch in Berchtesgaden, besuchten den Salzberg und reisten gegen Ende August über Salzburg zurück nach Leipzig (vgl. JS28, JS30 und JS31).schliessen nett, aber allerdings genieße ich seit der Heimkehr mein Bett sehr. Nur einwenig heiß ist es jetzt auch. Hier die Photographierolle. Sie war so gut zusammengemacht, daß ich sie nicht öffnete.
Helga1352Helga Josephine Frederikke Feddersen-Kjaer (1852-1936) aus Kopenhagen, Freundin von Johanna Spyri, verheiratet seit 1890 mit Dr. Berend Wilhelm Feddersen (1832-1918), Physiker und Privatgelehrter in Leipzig; Martin Henke, Flinke Funken, 9, 45ff.; NDB V, 40f.schliessen hat geschrieben, sie sind in Berchtesgaden, beim Schwabenwirt. Diesen Herrn habe ich gesehen, weiß aber nicht mehr, wo das Haus steht. Sie schreibt, die Luft sei schön, sie waren schon am Königssee, sie wollen aber auf den Salzberg hinauf ziehen, wie die Pension ist, von der jene Dame sagte. Natürlich ist dort sehr viel frischer.
[2] Die St.Galler, die nach Schruns hinauf ziehen, ihre Sommerfrische zu halten, beneide ich nicht, auch wenn sie nach dem Sternen gehen. Dein Hand- u. Taschentuch machen Ende der Woche die Wäsche mit, dann will ich sie gern deinem Bruder1353Ernst Kappeler (1865-1936), jüngerer Bruder Hedwigs, bis 1893 Vikar im Thurgau, im Winter 1893/94 in Montreux, ab 1894 Pfarrer in Neunforn, nach dem frühen Tod seiner Frau (1905) von 1908-1931 in Zollikon. Seit 1896 verheiratet mit Marie Stephanie van Vloten; ZhPfrB, 372; vgl. Stammbaum Kappeler, Materialien.schliessen zusenden. Heiß ist es freilich in Zürich auch erstaunlich, ich weiß mir kaum zu helfen. In Neunforn1354Gemeinde im Kanton Thurgau, in welcher Ernst Kappeler 1894 zum Pfarrer gewählt wird und fortan wohnt, ab 1896 zusammen mit seiner Frau Marie Stephanie van Vloten (1874-1905).schliessen lass ich die Pfarrsleute1355Ernst Kappeler (1865-1936), jüngerer Bruder Hedwigs, bis 1893 Vikar im Thurgau, im Winter 1893/94 in Montreux, ab 1894 Pfarrer in Neunforn, nach dem frühen Tod seiner Frau (1905) von 1908-1931 in Zollikon. Seit 1896 verheiratet mit Marie Stephanie van Vloten; ZhPfrB, 372; vgl. Stammbaum Kappeler, Materialien.schliessen grüßen, sie gehen wohl fort, daß du jetzt hin sollst.
Auch deiner Mutter1356Aline Kappeler-Wüest (1829-1923), zweite Ehefrau von Oberst Hermann Kappeler und Mutter von Henriette, Ernestine, Hermann, Hedwig, Ernst und Otto Kappeler; vgl. Stammbäume Wüest und Kappeler, Materialien.schliessen herzliche Grüße u. dir alles Gute von deiner