Die Tagebücher des Pfarrers Diethelm Schweizer
26.7.–31.7.1800
Einige Gedanken.
1. Schwazt man vor dem Kind von dem Eigensinn, so ahnets seiner Natur nach, was das sey, aber es traversirt471
2. Könte man gegen Kindereigensinn nicht auch traversiren, u. unsern – der Erwachsenen Eigensinn gegen sie brauchen, als gebrauchte man ihn nicht?
3. Achtest Du Deine Nächsten nicht, was wirst du seyn den Fernen?
4. Kan man ohne Mensch Christ, ohne Christ Christi seyn?
5. Wer Christ ist, steigt in die feinsten Nüancen des menschlichen Seyns u. Lebens hinein: aus Liebe macht er andrer Bedürfnisse zu den seinen.
6. Wer andrer Bedürfnisse zu seinen Bedürfnissen macht, der steigt auf einer unsichtbaren Leiter zu Christus in den Himmel.
1. Schwazt man vor dem Kind von dem Eigensinn, so ahnets seiner Natur nach, was das sey, aber es traversirt471
wendet.schliessen
ihn so gleich auf die mit ihm umgehenden – besonders wenn sie sich ihm als steif beharrend zeigen. 2. Könte man gegen Kindereigensinn nicht auch traversiren, u. unsern – der Erwachsenen Eigensinn gegen sie brauchen, als gebrauchte man ihn nicht?
3. Achtest Du Deine Nächsten nicht, was wirst du seyn den Fernen?
4. Kan man ohne Mensch Christ, ohne Christ Christi seyn?
5. Wer Christ ist, steigt in die feinsten Nüancen des menschlichen Seyns u. Lebens hinein: aus Liebe macht er andrer Bedürfnisse zu den seinen.
6. Wer andrer Bedürfnisse zu seinen Bedürfnissen macht, der steigt auf einer unsichtbaren Leiter zu Christus in den Himmel.
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