Wenn du bethest, u. dein Gott schweigt, so denke nicht, daß Er über Feld gezogen u. nicht daheim seye, oder keine Ohren habe zu hören; sondern denke, es lige etwas in dir, das die Gebetserhörung hindert: oder, du habest um etwas gebethen, das nach dem Plan u. Willen deines Gottes später kommen muß.
2.
Begnüge dich an der täglichen Gnade Gottes, die ist der Pfeiler, auf dem dein Wesen ruhen u. an dem es sich bey u. in allen Lebensstürmen fest halten kan,