Eintrag 1, 4.1.
4. Januar. Blicke mit Dank zurück, und mit Vertrauen auf die Zukunft.
1: Froher Samstagmorgen, in der theuern Zeit eine Erndte für unsre Armen16
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1817 war ein Hungerjahr in der Schweiz. Spenden für die Armen von Hirzel kamen, wie hier erwähnt, u.a. aus Barmen, später dann etwa auch von Elisabeth (Betsy) Meyer-Ulrich.
- auch von Barmen17Heute Teil von Wuppertal. Barmen war ein wichtiges pietistisches Zentrum in Deutschland, dort befand sich auch das Seminar der Rheinischen Missionsgesellschaft. Barmen gehört zu den reformierten, gleichzeitig erwecklich geprägten Gebieten des Rheinlands.
durch Mutter Schlatter18Anna Schlatter-Bernet. Ihre Beziehungen zu Barmen waren über die verbindende erweckliche Glaubenshaltung hinaus auch im persönlichen Kontakt mit dem der Erweckungsbewegung nahestehenden Kaufmann Friedrich Wilhelm Röhrig (1790-1842) begründet; ein Kontakt, der schon einige Zeit vor der Heirat ihrer ältesten Tochter, Anna Barbara (Babette) Schlatter (1795-1842), mit dem jung verwitweten Röhrig im Jahr 1822 bestanden hatte. Dies belegt u.a. das "Ehebüchlein", das Anna Schlatter-Bernet für ihn und seine erste Ehefrau Minna 1816 zur Hochzeit verfasst hatte. Auch Anna Schlatter-Bernets ihre jüngste Tochter, Christine (1811-1895), heiratete später einen in Barmen tätigen Kaufmann (Carl Friedrich Klein (1803-1884)); vgl. Marianne Jehle-Wildberger: Anna Schlatter-Bernet 1773-1826. Eine weltoffene St. Galler Christin, St. Gallen und Zürich 2003, S. 126, 139f. - Anna Schlatter-Bernet (1773-1826), St. Gallen; Tochter des Ratsherrn Kaspar Bernet (1735-1800) und der Cleophea Weyermann (1731-1801); verheiratet mit Hektor Schlatter (Trauung am 18.2.1793); 9 Töchter u. 4 Söhne; Vertraute von Nette Lavater; enge Beziehungen zum Pfarrhaus Schweizer in Hirzel; HCh 27, 32f., 63ff., 121, (156). Lit.: Frauenbriefe; Franz Michael Zahn (Hg.): Anna Schlatter-Bernet. Briefe an ihre Freunde, in zwei Bden., Elberfeld 1864; Johannes Ninck: Anna Schlatter und ihre Kinder, Leipzig 1934; Marianne Jehle-Wildberger: Anna Schlatter-Bernet 1773-1826. Eine weltoffene St. Galler Christin, St. Gallen und Zürich 2003.
1817.
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