Eintrag 2, 24.1.

24. Januar. Lerne geduldig harren, so lernst du ewig dich freuen.

2:  Szene des Gerichttages. "Der graue Mann wandelt durch das Sihlthal."104
Diese Stelle verweist wohl auf die "das Gewissen oder die züchtigende Gnade" repräsentierende Figur des grauen Mannes im allegorischen Roman "Das Heimweh" von Jung-Stilling bzw. auf die von ihm herausgegebene Zeitschrift "Der graue Mann"; vgl. Johann Heinrich Jung-Stilling: Das Heimweh. Vollständige, ungekürzte Ausgabe nach der Erstausgabe von 1794-1796, hrsg., eingeleitet und mit Anmerkungen und Glossar versehen v. Martina Maria Sam, Leck 1994, S. 967; Gerhard Schwinge: Jung-Stilling als Erbauungsschriftsteller der Erweckung. Eine literatur- und frömmigkeitsgeschichtliche Untersuchung seiner periodischen Schriften 1795-1816 und ihres Umfelds, Göttingen 1994 (Arbeiten zur Geschichte des Pietismus Bd. 32).
- Mittwochabend mit Regeli105
Regula (Regeli) Schweizer (20.4.1791 - 19.10.1874), Tochter des Diethelm (1751-1824) und der Anna (1757-1836) Schweizer-Gessner, ältere Schwester von M. H.; schwere Lungenentzündung in der Jugend; Hochzeitsantrag des Johann Jakob Heusser, des späteren Ehemannes der M. H. (angedeutet in HCh 78); lebt immer auf dem Hirzel, zunächst im Pfarrhaus, dann bei ihrer Schwester M. H. im Doktorhaus; kümmert sich um die Kinder M. Hs.; HCh v.a. 77ff.
- Kathrinens Todbett106
Evtl. Katharina Gattiker-Bachmann, die Mutter von Heinrich Gattiker (†1852), einem Jugendfreund Joh. Jakob Heussers; vgl. HCh 80, (173).
- Feyerstunden - 1821.


 


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