Eintrag 4, 22.2.
22. Februar. Sanft und liebend und fest sey dein Charakter und herzlich.
4: Heimkehr von Zürich - Abends Trewernau's222
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Auf Grund der chronolog. Textanordnung lässt sich annehmen, dass "Trewernau" ein Übername für Andreas Glinz ist; s. v.a. 13.8.:2. Dieser Übername ist vermutlich dem allegorischen Roman Jung-Stillings entnommen, wo die Figur Trevernau (=Vertrauen) für das "unerschütterliche Vertrauen auf Gottes väterliche Führung" steht; vgl. Johann Heinrich Jung-Stilling: Das Heimweh. Vollständige, ungekürzte Ausgabe nach der Erstausgabe von 1794-1796, hrsg., eingeleitet und mit Anmerkungen und Glossar versehen v. Martina Maria Sam, Leck 1994, S. 967. - Andreas Glinz (Trewernau) (13.1.1784-1871), geb. in St. Gallen; Silberstiftzeichner und Porträtmaler; ab 1812 verh. mit der Näherin und Silhouettenschneiderin Elisabeth Scherb (1783-1842) aus Weinfelden; 1807-1810 Studium in Paris; Glinzens Kunst ist pietist.-myst. beeinflusst; ab 1812 häufiges Umherziehen; 1817 Anschluss an Fr. v. Krüdener, predigt in Luzern mit ihr, wird nach St. Gallen abgeschoben; 1820 Russland/Polen; 1826 Krakau; 1832 St. Gallen; 1853 Schaffhausen; Lit.: vgl. die Angaben unter 20.2.:1.
erste Abendmahlfeyer seit zwölf Jahren. Furchtbare Nacht - 1818.
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