Eintrag 4, 15.7.
15. Julius. Jeder bezeichnete Tag ist Aussaat für endlose Zukunft.
4: Antwort an Trewernau,1326
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Auf Grund der chronolog. Textanordnung lässt sich annehmen, dass "Trewernau" ein Übername für Andreas Glinz ist; s. v.a. 13.8.:2. Dieser Übername ist vermutlich dem allegorischen Roman Jung-Stillings entnommen, wo die Figur Trevernau (=Vertrauen) für das "unerschütterliche Vertrauen auf Gottes väterliche Führung" steht; vgl. Johann Heinrich Jung-Stilling: Das Heimweh. Vollständige, ungekürzte Ausgabe nach der Erstausgabe von 1794-1796, hrsg., eingeleitet und mit Anmerkungen und Glossar versehen v. Martina Maria Sam, Leck 1994, S. 967. - Andreas Glinz (Trewernau) (13.1.1784-1871), geb. in St. Gallen; Silberstiftzeichner und Porträtmaler; ab 1812 verh. mit der Näherin und Silhouettenschneiderin Elisabeth Scherb (1783-1842) aus Weinfelden; 1807-1810 Studium in Paris; Glinzens Kunst ist pietist.-myst. beeinflusst; ab 1812 häufiges Umherziehen; 1817 Anschluss an Fr. v. Krüdener, predigt in Luzern mit ihr, wird nach St. Gallen abgeschoben; 1820 Russland/Polen; 1826 Krakau; 1832 St. Gallen; 1853 Schaffhausen; Lit.: vgl. die Angaben unter 20.2.:1.
am Margarethentage 1819. "Dort vor mir sah ich die westliche Bay des rothen Meeres, und am nordwestlichen Ufer die Stadt Sues. Wie ein feuriger Pfeil fuhr mir der Gedanke durch die Seele: Willst du nicht dorthin fliehen? - aber aus dem tiefsten Grund meines Herzens stieg ein felsenfestes Nein! empor." - Still. Heimw.1327Unsichere Lesung, wohl Abkürzung für Stillings Heimweh; vgl. folgende Anmerkung.
II. p. 87.1328Zitat aus dem zweiten Band des allegorischen Romans "Das Heimweh" von Johann Heinrich Jung-Stilling, erschienen 1794-1796; vgl. Johann Heinrich Jung-Stilling: Das Heimweh. Vollständige, ungekürzte Ausgabe nach der Erstausgabe von 1794-1796, hrsg., eingeleitet und mit Anmerkungen und Glossar versehen v. Martina Maria Sam, Leck 1994, S. 244.
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