Eintrag 3, 10.6.

10. Junius. Klüglich benutze und treu, was einmal nur kömmt, und nicht wieder.

3:  Vater916
Pfr. Diethelm Schweizer-Gessner (17.8.1751 - 12.9.1824); 1785 Heirat mit Anna Gessner (1757-1836); Vater von M. H.; zunächst Pfarrer in Dieboldsau bei St. Gallen (23.2.1785 - 7.11.1796), dann bis zum Lebensende Pfarrer in Hirzel, wo es anfänglich zu zahlreichen Auseinandersetzungen mit den der revolutionären Bewegung anhängenden Einwohnern kam. Gehörte dem Kreis um Pfr. J. C. Lavater an.
und Mutter917
Anna Schweizer-Gessner (24.9.1757 - 2.1.1836), aufgewachsen im Pfarrhaus Dübendorf, wo ihr späterer Ehemann, Pfr. Diethelm Schweizer, Vikar war; 1785 Heirat mit Diethelm Schweizer; 5 Töchter, der einzige Sohn starb als Kind an den Pocken; Mutter M. Hs.; ab 1796 wohnhaft im Pfarrhaus auf dem Hirzel, ab 1824 im Doktorhaus bei der Familie ihrer Tochter Heusser-Schweizer.
auf Zürich, vor's Sanchedrin918
Sanhedrin, griech. synhedrion: Hoher Rat, in neutest. Zeit unter röm. Oberherrschaft die höchste jüd. Behörde, welche die beschränkte Autonomie der Volksgruppe repräsentierte. Hier: entweder der 'Grosse/Kleine Rat' in Zürich; oder (wahrscheinlicher): der 'Grosse/Kleine Kirchenrat'. Evtl. wurden die Eltern Schweizer dorthin beordert, da Pfr. Schweizer religiöse Privatversammlungen im Pfarrhaus abhielt; vgl. HCh 52f.
1822.


 


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